Sonntag, 18. September 2016

Die LuKe und Referenzen Teil 1




Grüße!

Nach wie vor ist es ziemlich ruhig um uns, da gerade einige wichtige Entscheidungen beschleunigt wurden. Dazu wird es in einem späteren Zeitpunkt mehr geben und es gibt ein Update zu Requiem:

Parallel zum Comic werden wir mit einem Reisebericht durch die Welt von Requiem ein kleines Seitenprojekt starten, in dem wir Land und Leute genauer beleuchten wollen. Die Idee dazu wurde geboren, als Nathalie eine Beschreibung zu Sketre, Rosettes Heimatstadt, für den ArtMacoro-Kalender 2015 verfasste. Es hatte ihr so viel Spaß gemacht, dass der Gedanke eines ausführlichen Reiseberichts sie nicht mehr losließ. Inzwischen haben wir die einzelnen Bereiche der Welt soweit definiert, dass aus der Idee ein reales Projekt geworden ist. Am Ende des aktuellen Kapitels wird es den ersten Auszug aus diesem Bericht offiziell zu lesen geben.

Passend dazu, und natürlich auch zum Comic, haben wir im Sommer letzten Jahres die Ruhrquelle und den angrenzenden Wald besichtigt. Das kleine Natursteinrondell befindet sich etwas unterhalb der eigenen Quelle und wurde nach dem Plänen des dortmunder Landschaftsarchiteckten Prott errichtet und zuletzt 1980 saniert. Die Gefilde dienen uns als Teilreferenzen für den Hain, in dem Saires neues Heim steht. Es handelt sich dabei um einen alten, nebelverhangenen Mischwald, mit einer Tendenz zum Laubwald, da es sich bei der Region um ein mäßig-warmes Klima handelt. Die Bewohner eines angrenzenden Dorfes nennen ihn angsterfüllt "Maul des Nebels" und es ranken sich viele Gespenstergeschichten um den Wald.

Referenzen sind ein wichtiges Thema, auch wenn es für einige Künstler mit der Essenz des Teufels gleich kommt. Leider ist immer noch der Gedanke sehr weit verbreitet, dass die Verwendung eines Fotos dem Abmalen entspricht und somit das Werk weniger wert sei.

Im Endeffekt verwendet jeder Künstler die Eindrücke seiner Umwelt als Inspiration und / oder als Vorlage für seine Werke. Fotos helfen das Gedächtnis zu unterstützen und somit Umgebungen, Licht, Sachverhalte und Bewegungen realistisch darstellen zu können. Ihr dürft natürlich das geistige Eigentum anderer nicht exakt kopieren und dann als eure eigene Arbeit ausgeben. Vielmehr nutzt ihr Referenzen, um zu verstehen und nicht selten geben Künstler diese auch bei den fertigen Werken an.

Wir haben uns überlegt, immer mal wieder kleine Fotoausschnitte aus unserem Referenzkasten zu posten, inklusive ein paar Informationen und evtl. einem Beispiel zu ihrem Einsatz. Was sagt ihr dazu? Hättet ihr daran Interesse? Über einen kurzen Kommentar würden wir uns freuen.

Viele Grüße
Carina und Nathalie

Samstag, 3. September 2016

Wenn Petrus die FeenCon verpennt


Grüße!

Wir waren natürlich auch dieses Jahr auf der FeenCon und irgendwie hatte die Orga bisher einen Festvertrag mit Petrus für die heißesten Sommertage, die das Jahr so zu bieten hat. Zu unserem Glück scheint der gute Mann die Messe verschlafen zu haben, denn die schwülheiße Hitze fiel erst zwei Tage später über uns her. Danke an jedwede Macht, die den Wettergott abgelenkt hatte, sodass wir die FeenCon dieses Jahr bei zwar warmen, aber dennoch erträglichen Temperaturen genießen konnten!

Wie wir schon das ein oder andere Mal erwähnt haben, mögen wir die kleine Con in Bonn-Bad Godesberg sehr gerne. Auch dieses Jahr war die Atmosphäre wieder genialgut und wir haben die zwei Tage sehr genossen. Wir hatten einen sehr guten Platz nahe der Tür zum Mittelaltermarkt und wurden so nicht nur schnell erspäht, sondern sind auch in den Genuss des ein oder anderen Windhauchs gekommen.
Direkt neben uns waren DonKringel und Trollkäfer angesiedelt worden, deren wirklich interessantes Solarpunk-Projekt "Skychaser" stetig wächst. Auf ihrem Tumblr könnt ihr euch erste Skizzen und LineArts anschauen. Wir fahren immer wieder gerne mit den beiden auf Cons, da dann Ruhephasen niemals langweilig werden und wir beiden auch mal zusammen über die Messe schlendern können, da wir dann großartige Standsitter haben. :)
Mit Martin befand sich ein weiterer befreundeter Künstler auf der Messe und auch wenn sein Stand wohl so weit von uns entfernt, wie nur möglich war, haben wir es wenigstens geschafft, zusammen Abendessen zu gehen.

Am Samstag hat Nathalie aus ihrem Buch "Blutränke" gelesen. Am Anfang musste sie die markerschütternden Schreie der nahen Zombieapokalypse (ein Event der FeenCon) übertönen, doch hatte sie viel Spaß und möchte sich an dieser Stelle noch einmal bei ihren wundervollen Zuhörern bedanken.

Carina bekam am Samstag einen großen Auftrag in Vollfarbe, der sie vor eine kleine Herausforderung stellte, denn sie musste zum ersten Mal einen Luchs zeichnen. Wir finden, dass hat sie richtig gut hinbekommen. Was meint ihr?



Nach einem erfolgreichen und aufregenden Samstag haben wir am Abend mit Freunden gemütlich Pizza gegessen und uns anschließend von den Feuershows einheizen lassen. Es war ein gelungener Abschluss des Tages. In alter LuKen-Tradition sind wir beiden kurz nach der finalen Aufführung auf unser Bett gefallen, sodass wir am nächsten Morgen noch vor dem Weckruf die Umgebung der Stadthalle erkunden konnten.
Der Sonntag war wie gewohnt eher ruhig und wir nutzten die Zeit für Gespräche mit den Besuchern, anderen Künstlern und für unseren obligatorischen Gang über die Messe.

Alles in Allem war die FeenCon wieder einmal gelungen und wir freuen uns schon jetzt auf nächstes Jahr, wo wir einen größeren Stand anpeilen.
Unser Dank gilt allen voran der fürsorglichen und freundlichen Orga der FeenCon und da ganz besonders Thorsten. Die Betreuung war wieder einmal super!
Danke auch an DonKringel und Trollkäfer für die tolle Zeit und natürlich das Standsitting.
Der Teeshuttleservice war auch dieses Jahr perfekt und animierte uns glücklicherweise zur ausreichenden Flüssigkeitsaufnahme.
Zu guter Letzt wollen wir all unseren Freunden für die tolle Gesellschaft und allen Besuchern am Stand für die angenehmen Gespräche danken. Ihr alle habt dazu beigetragen, dass es eine großartige FeenCon geworden ist!
Bis zum nächsten Jahr!

Carina und Nathalie