Sonntag, 30. August 2015

Heiß, heißer, FeenCon



Grüße!

Irgendwer hat seit letztem Jahr einen Dauerauftrag für mörderische Hitze zur FeenCon abgeschlossen. Wir bitten diese Person, den Auftrag entweder zu canceln oder der Stadthalle St. Godesberg eine Klimaanlage zu besorgen.
Bei allen fünf Geistertoren, war das heiß!
Natürlich hatten wir vorgesorgt: Ventilatoren, Fächer, kühlende Tücher, dünne Kleidung, VIEL VIEL Wasser, aber bei fast 40 °C und einer bösartigen Luftfeuchtigkeit hat das am Ende des Samstags irgendwie nicht mehr wirklich was gebracht.  Eines ist sicher: Wir sind nicht für heißes Wetter geschaffen.
Trotz aller Hitzeunanehmlichkeiten hat die FeenCon mal wieder ihren Status als unsere Lieblingsconvention bestätigt. Nicht nur, dass sich die Orga geradezu rührend um uns kümmert (Stromkabel vergessen? Kein Problem, wie viel braucht ihr?), auch die Besucher und anderen Aussteller sind absolut freundlich und hilfsbereit. Alles in allem ist es ein herrlich familiäres Klima, in dem wir uns unglaublich wohl fühlen. Es gab sogar Duschen im Außenbereich - eine willkommene Abkühlung bei diesem Wetter.
Ganz besonders gefreut hat uns, dass einige Künstler mit uns die Tische getauscht hatten, sodass wir mit der großartigen DonKringel (unsere beste, tollste Unterstützung), der wundervollen cenyn und der supertolle Lisa (wir sind zu selten gemeinsam auf Cons!) zusammen in einem Abschnitt sitzen konnten. Das machte das vegetieren erträglicher.
Neu am Stand war unser tolles Klappregal. Ab jetzt können wir die Geister ordentlich hochstapeln und müssen keine abenteuerlichen Pyramiden mehr bauen. Hussa!
Die Nacht war erstaunlich kühl, wahrscheinlich weil viele ihr Schlaflager nicht im Keller, sondern auf der Wiese draußen aufgeschlagen hatten. Dies kam für uns nicht in Frage, spätestens nachdem Nathalie von einer Kriebelmücke gebissen worden war. Die Biester lieben sie und da sie recht stark allergisch auf sie reagiert, wollte sie nicht gefressen werden.
Da wir WeicheiLuKen-Kinder früh in die Federn gefallen sind, waren wir am nächsten Morgen auch zeitig wach und zogen los, um Frühstück zu jagen und ein paar der beeindruckenden Häuserfassaden zu fotografieren. 
Der Sonntag war wie gewohnt ruhiger, auch wenn es anfangs leichte Verwirrung aufgrund des Verkaufsstarts gab. In diesem Jahr durften erst ab 11 Uhr Geld und Ware den Besitzer wechseln. Trotz allem war der Tag noch ein perfekter Ausklang, auch weil es ein bisschen kühler war als am Samstag.
Die Ruhe war schlagartig vorbei, als wir mit dem Abbau begangen, weil da die Hitze beschloss, mit ein bisschen Sturm abzutreten. Das führte zu lustigen Verfolgungsjagden auf dem Parkplatz, denn einige unserer leichten Sachen wollten lieber mit dem Wind spielen, als ins Auto zu wandern. Alles in allem hatten wir aber noch Glück, da die Schwerpunkte der Unwetter um uns herum lagen.

Wir freuen uns auf das nächste Jahr und beten jetzt schon für nicht ganz so heißes Wetter. Jede Unterstützung bei dem Vorhaben ist gerngesehen. ;)

Bis zum nächsten Post!
Carina und Nathalie